Kürzlich von der FINMA publizierte Enforcementverfahren bei Vermögensverwaltern haben die Risiken illiquider Anlagen verstärkt in den Fokus der Aufsicht gerückt. Mit der Aufsichtsmitteilung 03/2026 konkretisiert die FINMA ihre Erwartungen an Vermögensverwalter beim Einsatz von Finanzinstrumenten und unterstreicht dabei insbesondere die Bedeutung einer sorgfältigen Beurteilung von Liquiditätsrisiken in der individuellen Vermögensverwaltung und Anlageberatung. Der vorliegende Artikel beleuchtet unter Berücksichtigung der aktuellen Praxis die Anforderungen an den Umgang mit Liquiditätsrisiken in der Vermögensverwaltung.
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Im Hinblick auf die nächste FATF-Länderprüfung der Schweiz Mitte 2027 verschärfen Gesetzgeber und FINMA im 2. Halbjahr 2026 die regulatorischen Anforderungen im Bereich der Geldwäschereibekämpfung, insbesondere durch Anpassungen des Geldwäschereigesetzes (GwG), der Geldwäschereiverordnung der FINMA (GwV-FINMA) sowie die Einführung eines Transparenzregisters für juristische Personen (TJPG). Nachfolgend geben wir einen Überblick über die drei wesentlichen Entwicklungen und deren praktische Auswirkungen für Vermögensverwalter.
Ab dem 1. Oktober 2026 gelten mit dem revidierten Geldwäschereigesetz (GwG) und dem neuen Transparenzregister (TJPG) erweiterte Pflichten für Finanzintermediäre. Der Beitrag zeigt auf, welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf Transparenzregister-Abfragen, Meldepflichten und Beratungsdienstleistungen haben und welche Massnahmen Institute bereits heute umsetzen sollten.
Der Beitrag erläutert die wichtigsten Vorgaben des Entwurfs der RTS on CDD zur Feststellung und Überprüfung der Identität von Kunden und wirtschaftlichen Eigentümern. Im Fokus stehen detailliertere Kundendaten, Anforderungen an Identifikationsdokumente, komplexe Eigentums- und Kontrollstrukturen sowie zusätzliche Prüfpflichten für Finanzmarktteilnehmer.
Künstliche Intelligenz ist längst im Schweizer Finanzmarkt angekommen. Vermehrt setzen auch kleinere und mittlere Finanzinstitute KI-Tools ein, sei es als strategischer Einsatz in den Kernprozessen oder als digitale Assistenten, welche die Mitarbeitenden in diversen täglichen Aufgaben wie Recherchen oder Analysen unterstützen.
Mit ihrer Aufsichtsmitteilung 03/2026 informiert die FINMA über wiederkehrende Risikomuster beim Einsatz von Produkten in der individuellen Vermögensverwaltung und erinnert an die Wichtigkeit einer frühen Risikoidentifikation, einer robusten Governance sowie einer konsequenten und kundenzentrierten Anwendung der Verhaltenspflichten durch die Institute. Wir fassen die wichtigsten Elemente zusammen und ordnen diese ein.
Im Special «Finance Forum Zürich» der Handelszeitung vom 2. Juli 2026 analysiert Fabian Schmid, Leiter Regulatory & Compliance Financial Services, die aktuellen Regulierungsvorhaben und deren Auswirkungen für Schweizer Finanzdienstleister ein.
Die FINMA hat am 4. Juni 2026 die Aufsichtsmitteilung 04/2026 veröffentlicht und ergänzt damit die Aufsichtsmitteilung 05/2023 zur Geldwäschereirisikoanalyse nach Art. 25 Abs. 2 GwV‑FINMA. Die Mitteilung basiert auf Prüfungen der FINMA bei Banken und FINIG-Instituten und präzisiert deren Erwartungen an Inhalt, Methodik und Steuerungsfunktion der Risikoanalyse.
Im Hinblick auf die nächste FATF-Länderprüfung der Schweiz Mitte 2027 verschärfen Gesetzgeber und FINMA im 2. Halbjahr 2026 die regulatorischen Anforderungen im Bereich der Geldwäschereibekämpfung, insbesondere durch Anpassungen des Geldwäschereigesetzes (GwG), der Geldwäschereiverordnung der FINMA (GwV-FINMA) sowie die Einführung eines Transparenzregisters für juristische Personen. Zudem hat die FINMA mit der Aufsichtsmitteilung 04/2026 ihre Erwartungen an die GwG-Risikoanalyse konkretisiert. Nachfolgend geben wir einen Überblick über die wesentlichen Entwicklungen und deren praktische Auswirkungen für Finanzinstitute.
Die FINMA hat 2026 die Teilrevision der GwV‑FINMA in die Anhörung geschickt. Im Fokus stehen strengere Anforderungen zur Verhinderung von Sanktionsverstössen, mehr Transparenz bei Eigentümer- und Kontrollstrukturen sowie präzisierte Regeln für Korrespondenzbankbeziehungen und Unterkonten. Finanzintermediäre müssen insbesondere ihre KYC‑Prozesse, Governance und Kontrollsysteme überprüfen und anpassen, um neuen regulatorischen Anforderungen und internationalen Standards gerecht zu werden.
Dieser Artikel bietet einen Überblick über die Umsetzung des EU-Pakets zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) in Liechtenstein, einschließlich der Aufhebung des derzeitigen SPG und der Einführung des neuen Geldwäschereigesetzes (AMLA). Er skizziert die wichtigsten regulatorischen Änderungen, die Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen betreffen, hebt den erweiterten Kreis der meldepflichtigen Unternehmen hervor und erläutert strengere Sorgfalts-, Melde- und Compliance-Anforderungen. Der Artikel befasst sich zudem mit der Rolle der Aufsichtsbehörden, den aktualisierten Regeln zur Risikoklassifizierung und dem voraussichtlichen Zeitplan für die Umsetzung und hilft Marktteilnehmern dabei, ihre Bereitschaft einzuschätzen und ihre internen AML-Rahmenwerke entsprechend anzupassen.
Der Bundesrat setzt mit einer neuen nationalen Strategie klare Akzente gegen Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung mit Fokus auf Transparenz, Strafverfolgung, Asset Recovery und Zusammenarbeit.
Auch ohne spezifisches KI-Gesetz stehen Schweizer Finanzinstitute heute in der Verantwortung, ihren Einsatz von KI angemessen zu steuern.
Am 25. Februar 2026 hat der Bundesrat beschlossen, die weiteren Massnahmen des 19. EU-Sanktionspakets gegenüber Russland zu übernehmen. Mit dem Inkrafttreten am 26. Februar 2026 wurde in der Schweiz erstmals ein vollständig ausgestalteter sanktionsrechtlicher Rahmen für den Kryptobereich geschaffen. Die Regulierung betrifft sämtliche Finanzintermediäre und entfaltet besonders praktische Relevanz für Institute mit Krypto-Exponierung.
Am 22. Oktober 2025 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zu einer Änderung des Finanzinstitutgesetzes (FINIG) eröffnet. Geplant ist die Einführung zweier neuer Bewilligungskategorien – Zahlungsmittelinstitute und Krypto-Institute – mit dem Ziel die Attraktivität des Wirtschafts- und Finanzplatzes Schweiz zu erhöhen und eine Verbesserung der Integration innovativer Finanztechnologien in das bestehende Finanzsystem herzustellen. Im Kontext der vorgeschlagenen FINIG-Änderungen sollen auch weitere finanzmarktrechtliche Gesetze (FIDLEG, GwG, FINMAG, FinfraG) angepasst werden.
GTRegs ist ein Regulatory Monitoring Tool für den Schweizer Finanzmarkt. Es unterstützt Verwaltungsräte, Geschäftsleitungen sowie Risk- und Compliance-Verantwortliche von regulierten Finanzinstituten bei der strukturierten Einordnung regulatorischer Entwicklungen.
